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Peter Pawlowsky, Mitbegründer unserer Plattform ist 80

2006 initiierte Pawlowsky mit dem früheren ORF-Auslandskorrespondenten Paul Schulmeister und dem Journalisten Heinz Nußbaumer die "Plattform Christen und Mus-lime". Er ist bis heute im Vorstand der Plattform tätig. Wir sagen DANKE.

Er prägte als Print- und ORF-Journalist maßgeblich die Religionsberichterstattung in Österreich - Zahlreiche Funktionen in kirchlichen und interreligiösen Organisationen und Gremien

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Wien, 07.04.2017 (KAP) Einer der führenden Religionsjournalisten und Publizisten des Landes, Peter Pawlowsky, feiert am Samstag, 8. April, seinen 80. Geburtstag. Pawlowsky prägte als Printjournalist wie auch in seiner langjährigen Zeit im ORF wesentlich die Religionsberichterstattung mit. Vor allem nach seiner Pensionierung war und ist er zudem in zahllosen Funktionen im kirchlichen und interreligiösen Bereich ehrenamtlich tätig. Die Wochenzeitung "Die Furche" würdigte Pawlowsky in ihrer ak-tuellen Ausgabe als "führenden katholischen Intellektuellen der Konzilsgeneration".
Pawlowsky wurde 1937 in Wien geboren. Er studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und machte zudem die Buchhändlerprüfung. Von 1969 bis 1987 war er innenpolitischer Journalist bei der Wochenzeitung "präsent". 1972 wurde er Gründungs-Chefredakteur der kirchlichen Medienzeitschrift "Multi-media". Gleichzeitig wirkte er ab den frühen 1970er-Jahren im ORF. Von 1972 bis 1975 führte er unter dem Titel "Fragen des Christen" 148 TV-Bibelgespräche, moderierte daneben die Sen-dung "Orientierung", später "Nachtstudio" und "Kontroverse" und war Gastgeber des "Club 2". 1977 wurde er verantwortlicher Redakteur des ORF-Studienprogramms "Wem glauben?". Von 1990 bis 1997 war Pawlowsky Hauptabteilungs-leiter der Religions-Abteilung des ORF. Von 1995 bis 2000 präsentierte er die von ihm mitent-wickelte Sendung "kreuz&quer".
Wie Otto Friedrich in der "Furche" schreibt, wurde unter Pawlowskys Ägide aus der als "Kirchenfunk" verschrienen TV-Abteilung ein "Hort des Religionsjournalismus, wo Religion in ihren existenziellen wie politischen Dimensio-nen thematisiert wurde, ohne von den Reli-gionsinstitutionen abhängig zu sein (aber auch ohne antikirchliches Mütchen, dessen sich Jour-nalisten im Lande mitunter befleißigen)".
Kirchlich sozialisiert wurde Pawlowsky in den 1950er-Jahren in der Katholischen Hochschulgemeinde Wien um Karl Strobl und Otto Mauer. In logischer Konsequenz engagierte er sich auch in zahlreichen kirchlichen Funktionen und Ämtern. Von 1971 bis 1974 war er beispielsweise Vorsitzender der "Arge katholi-scher Journalisten", von 1974 bis 1977 Vorsitzender des "Katholischen Zentrums für Mas-senkommunikation Wien" und von 1998 bis 2001 Kuratoriumsvorsitzender des Literarischen Forums der Katholischen Aktion. Von 1999 bis 2000 war er Mitglied der Bischöflichen Medien-kommission, und von 2000 bis 2004 Sprecher des "Forums Kunst-Wissenschaft-Medien" der Katholischen Aktion.
2006 initiierte Pawlowsky mit dem früheren ORF-Auslandskorrespondenten Paul Schulmeister und dem Journalisten Heinz Nußbaumer die "Plattform Christen und Mus-lime". Er ist bis heute im Vorstand der Plattform tätig. Von 2009 bis 2015 war er stellvertretender Obmann der kirchlichen Reformbewegung "Laieninitiative". Viele Jahre war er zudem auch auch in führenden Funktion im Katholischen Akademikerverband Österreichs (KAVÖ) und im Wiener Verband tätig.
1980 erhielt Pawlowsky den Kardinal-Innitzer-Förderungs-Preis für Wissenschafts-publizistik. 1981 den Journalistenpreis des Katholischen Familienverbandes und 1998 wurde ihm der Axel-Corti-Preis verliehen.
Peter Pawlowsky ist mit Susanne Heine, evangelische Pfarrerin und Professorin für Prak-tische Theologie und Religionspsychologie an der Universität Wien, verheiratet und Vater von drei Kindern.ten Text ein.

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Die Plattform setzt sich ein

-          für die österreichische Gesellschaft als Solidargemeinschaft: Globalisierung, Migration, Flucht lassen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen näher zusammenrücken. Will eine Gesellschaft nicht zerbrechen, muss sie mit dieser Vielfalt zurechtkommen;

-          für den Dialog zwischen Christen und Muslimen: Kriege im Nahen Osten und Terroranschläge in Europa lassen den Schluss zu, dass alle Dialogarbeit zwecklos sei. Wenn auch nicht immer für die Politik, bewähren sich Dialoginitiativen aber nach wie vor in der Bevölkerung und können den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken;

-          für eine Arbeit an der Basis: Wenn auch von den Medien kaum wahrgenommen, macht Dialogarbeit menschliche Begegnungen möglich in kleinen Gemeinden, in Krankenhäusern, im Bereich der Seelsorge oder in der Flüchtlingshilfe; dies kann einem feindseligen gesellschaftlichen Klima entgegenwirken.

Die Mitglieder des Vorstandes

-          organisieren in loser Folge an unterschiedlichen Orten verschiedene Veranstaltungen, die diesen Zielen dienen wollen;

-          sind bereit, mit ihrer Erfahrung und ihren Kenntnissen auch anderen Gruppen, Initiativen oder Institutionen beratend oder mitwirkend zur Verfügung zu stehen;

-          nehmen sich die Freiheit, sich zu Wort zu melden, wenn Entwicklungen den genannten Zielen deutlich widersprechen, und nehmen auch die Religionsgemeinschaften und Kirchen, denen sie angehören, davon nicht aus.

Die ersten Unterzeichner 2006

Akagündüz, Muhammet - Al-Rawi, Omar - Androsch, Hannes - Baghajati, Carla Amina - Baghajati, Tarafa - Baloch, Harald - Bauer, Dolores - Bock, Ute - Boltenstern, Erich - Brandauer, Klaus Maria -Brandstaller, Trautl - Bsteh, Petrus - Bünker, Michael - Busek, Erhard - Chalupka, Michael -Coudenhove-Kalergi, Barbara - Csoklich, Fritz - Derschmidt, Luitgard - Dörler, Elisabeth - Ekeci, Sirvan - Feichtlbauer, Hubert - Fenzl, Annemarie - Fischler, Franz - Friedrich, Max - Friedrich, Otto -Frischmuth, Barbara - Fürnsinn, Maximilian - Gauß, Karl  Markus - Goisern, Hubert von - Greinert, Walter - Grubits, Peter - Harnoncourt, Philipp - Heine, Susanne - Jäggle, Martin - Karahasan, Dzevad - Koch, Max - Korun, Alev- Krätzl, Helmut - Küberl, Franz - Marboe, Peter - Marte, Hans -Nußbaumer, Heinz - Ott, Elfriede - Pawlowsky, Peter - Pelinka, Anton - Perner, Rotraud - Petritsch, Wolfgang - Rachlin, Julian - Riether, Edith (Initiative Weltethos) - Saleh, Andrea- Schakfeh, Anas -Scholz, Kurt - Schüller, Helmut - Schulmeister, Paul - Staikos, Metropolit Michael - Steiner, Ruth -Stillfried, Bernhard - Struppe, Ursula - Tausig, Otto - Weiser, Peter

Nächste Veranstaltungen

Theologische Kurse Wien:

Programm Spezialkurs zum christlich-muslimischen Gespräch.
Anmeldung bis 20. Jänner 2017. Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl.
Details: finden Sie hier.

Rückblick und Nachlese

 

 

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Dipl. Päd. Christoph Gstaltmeyr, BEd
ist der neue Sekretär unserer Plattform.

Sie erreichen ihn per Mail unter
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telefonisch unter  +43(0)664 / 123 59 87