Dialog: Zeit zum Friedenstifen

Stift Altenburg lädt Studenten zum christlich-islamischen Dialog

Fünfte Auflage der Sommeruniversität im Waldviertel mit internationalen Vortragenden und Teilnehmern

St. Pölten, 22.2.2016 (KAP) Das Waldviertler Benediktinerstift Altenburg ist von 31. Juli bis 21. August 2016 erneut Gastgeber der "Vienna International Christian-Islamic Summer University" (VICISU). Bereits zum fünften Mal lädt die internationale Sommeruniversität Studenten und Professoren verschiedener Universitäten aus christlichen und muslimischen Länder zum Gedankenaustausch.

Auf dem Programm stehen Vorträge und Diskussionen über aktuelle Grundfragen der Rechtswissenschaft, Theologie, den Zusammenhang von Religion, Politik und Gewalt, den interreligiösen Dialog, Genderfragen und Religionen in Afrika. Jedes Thema wird sowohl aus christlicher als auch islamischer Sicht behandelt.

Veranstalter der seit 2008 bestehenden Initiative sind zwei Professoren der Universität Wien - Irmgard Marboe vom Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung sowie Ingeborg Gabriel vom Institut für Sozialethik. Die Vortragenden der Sommeruniversität kommen u.a. aus Deutschland, Ghana, Indonesien, Pakistan, Türkei, Libanon und den USA. Der positive Abschluss der "Summer School" entspricht fünf ETCS-Credits. (Infos: http://www.univie.ac.at/vicisu/)

Katholische Kirche Vorarlberg: Neue Islambeauftragte

(20.10.2014) - Aglaia Mika (Religionswissenschaftlerin, Philosophin und Musiktherapeutin) und Ursula Rapp (Theologin, Germanistin und Judaistin). Diözesanbischof Elbs: An "positiver Grundstimmung" zwischen Islam und katholischer Kirche soll weitergebaut werden

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Feldkirch, 20.10.14 (KAP) Das Vorantreiben des interkulturellen und interreligiösen Dialogs ist Auftrag der beiden neuen Islambeauftragten der Katholischen Kirche Vorarlberg, die am Montag ihre Arbeit aufgenommen haben. "Ohne Frieden zwischen den Religionen kein Frieden zwischen den Menschen", erläuterte der Feldkircher Bischof Benno Elbs in einer Aussendung die Zugangsweise der Diözese.

Trotz bisweiliger Integrationsprobleme sei das interreligiöse Verhältnis in Vorarlberg insgesamt "sehr gut".

Die beiden neuen Islambeauftragten sind die studierte Religionswissenschaftlerin, Philosophin und Musiktherapeutin Aglaia Mika und die Theologin, Germanistin und Judaistin Ursula Rapp. Sie folgen auf die im Vorjahr verstorbene Elisabeth Dörler, die laut Bischof Elbs viele jener Initiativen maßgeblich mitgeprägt habe, die zu einer "positiven Grundstimmung" geführt hätten. Die Katholische Kirche Vorarlberg investiere nun in die Weiterarbeit am interreligiösen Dialog, den das neue Team fortsetzen wird.

Tätig sind die Islambeauftragten u.a. in der Beratung und Unterstützung der Diözesanleitung, der Bildungshäuser und anderer mit dem interreligiösen Dialog befasster Einrichtungen. Weitere zentrale Aufgaben sind laut Mitteilung der Diözese die Netzwerkarbeit zu und mit den muslimischen Gemeinschaften im Land, die Unterstützung der Pfarren, der Caritas u.a. im Umgang mit Muslimen sowie das ganz konkrete Setzen von Initiativen, die das gegenseitige Verstehen der Religionen fördern.

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